In diesem Blog Beitrag erklären wir dir die vielen Symptome, zu denen es in Folge eines Nikotinentzugs (1) kommen kann. Zudem schildern wir dir, wie du diese Symptome mildern kannst. Dabei hat alles seinen Ursprung in einer Abhängigkeit vom Nervengift Nikotin, welches das ganze Nervensystem des Körpers in seinen Bann zieht. Viele Ex-Raucher haben bewiesen, dass ein Ausstieg allerdings mit Bravour möglich ist. Was mussten sie durchmachen?


Die größten Nikotinentzug Symptome

Im Folgenden stellen wir dir drei Nikotinentzug Symptome vor, die sich bei einer Raucherentwöhnung in der Regel am meisten hervortun. Danach beschäftigen wir uns damit, wie diesen und weiteren Symptomen aus dem Weg gegangen wird sowie, wie lange du mit diesen Symptomen rechnen musst.

Herausforderung #1: Depressionsähnliche Zustände und negative Gedanken

Dass beim Nikotinentzug Depressionen ähnliche psychische Zustände mit negativen Gedanken aufkommen (2), ist der fehlenden Dopaminausschüttung geschuldet. Beim Dopamin handelt es sich um ein Hormon, welches unser Glücksgefühl beeinflusst. Es wird u.a. beim Sport, beim Essen, beim Sex und beim Rauchen ausgeschüttet. Das Problem ist allerdings, dass das Rauchen eine stark vermehrte Ausschüttung des Hormons bewirkt. Um dies verarbeiten zu können, setzt das Gehirn die eigenen Dopamin-Rezeptoren zurück. Folglich kommt es dazu, dass beim Rauchen aufhören zum einen die Dopamin-Ausschüttung aufgrund der Zigarette fehlt und zum anderen die natürlichen Freuden des Lebens weniger Glück bescheren. Dieses Symptom legt sich allerdings mit der Zeit wieder.

Herausforderung #2: Nikotinentzug Gewichtszunahme

Gewichtszunahme
Eine Gewichtszunahme nach dem Rauchstopp ist häufig die Folge einer negativen Suchtverlagerung

Personen, die beim Rauchen aufhören zunehmen, tun dies, weil sie die Sucht verlagern (3). Auf diesem Wege kommt es relativ schnell zu dem Ersatz des einen Lasters durch ein anderes Laster, was kontraproduktiv ist. Häufig wird auf ungesunde Lebensmittel zurückgegriffen, um durch das Suchtmittel Zucker anderweitig die Stimmung aufzuhellen. Da dies für die Gesundheit ebenfalls schädlich ist und zu einer langfristig schlechten Gewohnheit werden kann, gilt es, die Nikotinentzug Gewichtszunahme zu verhindern. Dies gelingt durch eine positive Suchtverlagerung, wobei das Verlangen nach Glücksgefühlen durch Sport und andere abwechslungsreiche Aktivitäten kompensiert wird.

Rauchen aufhören Zunahme ◆ Wieso und was dagegen hilft!

Herausforderung #3: Diverse körperliche Beschwerden durch Abhängigkeit des gesamten Nervensystems

Neben den depressiven Zuständen treten, durch das Gehirn gesteuert, an weiteren Stellen des Körpers Entzugserscheinungen in Erscheinung (4). Nahezu das komplette Nervensystem ist abhängig von Nikotin; kein Wunder, handelt es sich dabei doch um ein Nervengift! (5)(6)

So kommen durch Nikotinentzug Gliederschmerzen auf, die sich hartnäckig halten. Ebenso sind weitere Symptome ersichtlich, die den gesamten Körper betreffen:

  • Nikotinentzug Schwitzen
  • Nikotinentzug Zittern
  • Nikotinentzug Schwindelgefühl

Hintergründe zum Rauchen abgewöhnen und dessen Dauer

Nachdem wir uns mit den Symptomen und deren Ursprung beschäftigt haben, wagen wir uns nun zu einer anderen häufigen Frage von Rauchern vor: „Nikotinentzug wie lange?“

Die Leidenszeit und die Symptome des Entzugs sollen im Idealfall so schnell wie möglich vorbei sein. Doch an dieser Stelle muss bedacht werden, dass eine Abhängigkeit mit kontinuierlicher Arbeit beseitigt werden muss. Auf „Teufel komm raus“ wird die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns groß sein.

Mein persönlicher Tipp
Lege Wert darauf, dass du die Raucherentwöhnung genau planst und dir Lösungen ausdenkst, um schwere Zeiten ohne Rückfälle zu überbrücken:

  • Zeitplan aufstellen und Erfolge dokumentieren
  • Alternative Entspannungsmethoden finden
  • Verstärkt den Hobbies widmen, die dich glücklich machen und mit Lebensfreude erfüllen
  • Alles beseitigen, was dich ans Rauchen erinnert, denn: Gibt es keine Versuchung, dann fallen Rückfälle schwerer

Ansonsten eine frohe Botschaft: Die Nikotinentzug Dauer der körperlichen Beschwerden ist bereits nach wenigen Tagen vorbei. So schwinden die folgenden Beschwerden üblicherweise nach spätestens einer Woche:

  • Nikotinentzug Schwitzen
  • Nikotinentzug Zittern
  • Nikotinentzug Schwindelgefühl
  • Nikotinentzug Übelkeit
  • Nikotinentzug Müdigkeit
  • Nikotinentzug Gliederschmerzen

Aber eines bleibt: Die psychische Komponente! Denn eine Raucherentwöhnung findet nur zu einem geringen Teil im Körper statt, als vielmehr in der Psyche. Somit liegt es an dir, die Nikotinentzug Phasen mit eiserner Disziplin durchzustehen. Es obliegt deiner Verantwortung, den Griff zur Zigarette beispielsweise durch einen Griff zum Stift zu ersetzen oder aber bei Stresssituationen nicht die Zigarette zu wählen, sondern konzentrierte Atemübungen durchzuführen.

Somit lässt sich zur Nikotinentzug Dauer schlussendlich sagen, dass diese unter körperlichen Beschwerden sehr gering ist, aber dafür die psychische Komponente mehrere Wochen oder gar Monate Änderung der Verhaltensweisen erfordert.

Top 3 Chancen zur Milderung der Symptome

Option #1: Nikotinersatzpräparate

Die Symptome eines Nikotinentzugs lassen sich durch Nikotinersatzpräparate mildern (7):

Dies sind einige der Beispiele für die vielen Produkte. Im Prinzip ist die Intention aller Produkte gleich: Sie geben nach und nach – manche sogar über den ganzen Tag verteilt – Nikotin ins Blut ab. Mit der Dauer wird die Dosis reduziert oder das jeweilige Produkt abrupt komplett abgesetzt. Letzten Endes sind die Symptome durch die Zufuhr von Nikotin gelindert und der Raucher hat Zeit, an anderen Stellen für eine erfolgreiche Raucherentwöhnung zu arbeiten.

Option #2: Die „exotischen“ Varianten

akupunktur
Zu den alternativen Methoden der Raucherentwöhnung zählt auch die Akupunktur

Weitere Methoden zur Linderung der Entzugssymptome sind etwas exotischer Natur. Es handelt sich hierbei beispielsweise um die Rauchen aufhören Akupunktur und die Rauchen aufhören Hypnose. Der Nutzen dieser Methoden variiert stark von Person zu Person und lässt sich nur individuell selbst erproben.

Option #3: Verhaltensweisen von Grund auf umändern

Häufig helfen zusätzliche Rauchen aufhören Apps, um zu lernen, sich anderweitig Entspannung zu verschaffen und neue Verhaltensweisen zu installieren. Des Weiteren verschaffen Sport und weitere kreative Hobbies Glücksgefühle, die zu einer mutigen Änderung der Verhaltensweisen animieren.

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Nikotinentzug Phasen von der positiven Seite aus beleuchtet

Zu häufig findet eine negative Betrachtung des Nikotinentzugs statt, wenn man als Raucher vor dem Beginn steht. Anstelle den Mehrwert für Gesundheit und Folgen zu betrachten, wird mit den beängstigenden Entzugssymptomen kolportiert. Doch betrachten wir mal von der positiven Seite aus, was dir der Entzug nach und nach beschert:

  1. Wenige Stunden später verbessert sich der Sauerstoffgehalt im Blut.
  2. Bereits am ersten Tag und mit jedem weiteren Tag sinkt das Risiko eines Herzinfarkts deutlich.
  3. Im weiteren Verlauf tritt ab dem zweiten Tag ein verbesserter Geschmacks- und Geruchssinn ein.
  4. Einige Wochen nach dem Rauchstopp beginnen sich die Zustände von Hautbild, Kreislauf und Lunge durch die verbesserten Selbstreinigungskräfte des Körpers zu verbessern.
  5. Monate und mehrere Jahre später nähern sich Herzinfarktrisiko sowie Krebsgefahr den Werten von Nichtrauchern an.
Wie wir sehen, hat der Nikotinentzug weitreichende positive Folgen (8). Denn da Rauchen Haut und zahlreiche andere Organe betrifft, treten im Grunde genommen beim Nikotinentzug mehr positive Folgen als Entzugssymptome ein.

Fragen und Antworten zum Nikotinentzug bei der Raucherentwöhnung

Hiermit die ganzen potenziellen Nikotinentzug Symptome nochmals auf einen Blick und kompakt zusammengetragen: Müdigkeit, depressive Stimmung, Schmerzen, Schwindelgefühle, Zittern, Schwitzen, Gewichtszunahme sowie Übelkeit. Allerdings schwinden die körperlichen Symptome bereits nach wenigen Tagen.

Die Frage lässt sich nicht mit einer pauschalen Zahl beantworten. Sobald die ersten Tage überstanden und die körperlichen Entzugserscheinungen hinfort sind, ist der erste große Schritt gemacht. Alles folgende ist Typenfrage und richtet sich nach dem Ausmaß des früheren Zigarettenkonsums. Während einige Personen nach einigen Wochen keinerlei Bedürfnisse mehr haben, sind es bei anderen mehrere Monate mit Rückfällen. Hier bleibt einfach nur zu sagen: Dranbleiben!

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Fazit

Du bist nicht allein!
Eine Erörterung der Sachlage zeigt, dass ein Entzug zwar stattfinden muss, sich bei nüchterner Betrachtung die Herausforderungen jedoch in Grenzen halten. Bereits nach wenigen Tagen ist dein Körper frei. Dann bleiben nur noch der Geist und Verstand, die du umprogrammieren musst. Wie dir dies gelingt, erfährst du in den anderen Artikeln des Blogs, die dich beim Rauchausstieg beraten.
Andi
Author

Hallo und herzlich Willkommen auf nomoresmoke.de! Ich bin Andi, 34 Jahre alt und gebürtig aus Heilbronn. Mittlerweile lebe ich im schönen München und arbeite als Bankkaufmann. Nebenher arbeite ich als freier Autor für nomoresmoke.de. Ich selber habe eine lange Zeit geraucht und habe damals auch mehrere Versuche unternommen, mit dem Rauchen aufzuhören. Leider sind diese früher oder später immer gescheitert. Trotz einiger Rückschläge habe ich es mithilfe einiger Tipps und Methoden dann doch geschafft. Um auch euch dazu zu verhelfen, das Rauchen endlich aufzugeben, teile ich auf nomoresmoke.de meine hilfreichsten Tipps und Methoden mit euch. Weiterlesen

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